Bildungsgang HBFS

Zweijährige Berufsfachschule Sozial- und Gesundheitswesen
linie-500-4-hellgrau

Aufnahmevoraussetzungen

Der Bildungsgang richtet sich an junge Menschen, die im sozialen und gesundheitlichen Bereich ihre berufliche Zukunft sehen. Ausbildungsschwerpunkt ist der Bereich des Sozialwesens. Aufnahmevoraussetzung ist die Fachoberschulreife sowie die Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft.

Ziele des Bildungsganges

Ziel des Bildungsganges ist eine Doppelqualifikation:
  • einerseits geht es um die Vermittlung beruflicher Kenntnisse (Klasse 11) und erweiterter beruflicher Kenntnisse (Klasse 12) im Sozial- und Gesundheitswesen
  • andererseits um die Erlangung der Fachhochschulreife (Fachabitur).
Der Bildungsgang ermöglicht
  • entweder die Aufnahme eines entsprechenden Studiums an einer Fachhochschule (u.a. Sozialwesen/Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Studiengänge im Gesundheitswesen)
  • oder den Beginn einer Ausbildung u.a. als Erzieher/in (z.B. am Anna-Zillken-Berufskolleg).
Somit bildet die HBFS die Schnittstelle beim Übergang von der Schule zum Beruf. Es geht darum, die beruflichen Wünsche und Vorstellungen der Schüler/innen mit den fachlichen Anforderungen der jeweiligen Praxis - auch der Praxis der Fachhoch- und Fachschulen - abzugleichen. Ziel ist die möglichst optimale Vorbereitung auf die individuelle Studien- und Berufswahl.

Lernbereiche

Die Ausbildung ist in folgende Lernbereiche und Fächer untergliedert:

Lernbereich I: Berufsbezogener Lernbereich
  • Erziehungs- und Sozialwissenschaften (5-stündig)
  • Gesundheitswissenschaften (3-stündig)
  • Angewandte Gesundheits- und Erziehungswissenschaft (2-stündig plus 2 Stunden unterrichtsbegleitendes Praktikum)
  • Berufskunde mit Praxisorganisation/-reflexion (2-stündig plus vierwöchiges Blockpraktikum)
  • Mathematik (3-stündig)
  • Wirtschaftslehre (2-stündig)
  • Englisch (3-stündig)

Lernbereich II: Berufsübergreifender Lernbereich
  • Deutsch/Kommunikation (3-stündig)
  • Religionslehre (2-stündig)
  • Sport/Gesundheitsförderung (2-stündig)
  • Politik/Gesellschaftslehre (2-stündig)

Lernbereich III: Differenzierungsbereich
(Diese Fächer werden je einjährig unterrichtet)
  • Szenisches Spiel - Theorie und Praxis (2-stündig)
  • Propädeutik (2-stündig)
  • Medientheorie und -praxis (2-stündig)
  • Öffentlichkeitsarbeit (2-stündig)

Durchschnittlich ist von einer Unterichtszeit von 35 Wochenstunden auszugehen.

Praktika

Wir bieten eine praxisnahe Ausbildung, weil wir Wert auf eine intensive Verbindung von Theorie und Praxis legen. Wir organisieren:
  • integrierte Blockpraktika
  • schulbegleitende Praktika
  • Blockpraktika in der unterrichtsfreien Zeit
Voraussetzung für den Erwerb der Fachhochschulreife ist, dass die Schüler/innen vor, während (in den Ferien) oder nach Abschluss des Bildungsgangs weitere 12 Praxiswochen absolvieren. Wir beraten Sie gerne.

Lerninhalte und Unterrichtsmethoden

Unsere Lerninhalte werden regelmäßig mit unseren Kooperationspartnern aus Praxis und Wissenschaft überprüft und aktualisiert. Die Vermittlung der Inhalte wird wesentlich durch fachbezogenen Unterricht gewährleistet. Damit knüpfen wir an den Vorerfahrungen unserer Schüler/innen an. Die Inhalte der einzelnen Fächer sind an unserer Schule deutlich aufeinander bezogen. Zusätzlich fließen Elemente einer lernfeldbezogenen Didaktik ein. Neben der Vermittlungsform Unterricht arbeiten wir mit ganzheitlichen Lernarrangements. Dazu zählen die Projektmethode, Exkursionen sowie Studienfahrten und erlebnispädagogisch orientiertes Lernen.

Stundentafel

Die Stundentafel finden Sie in unserer Rubrik Download.