Fahrt zur Partnerschule nach Polen
März 2000 partnerschule|
fahrt
Vom 22. bis 25. Oktober 2000 findet ein Fachaustausch
zwischen vier Kollegen unseres Berufskollegs und der
Partnerschule in Polen statt. Herr Mehlem, Herr
Chorhummel, Frau Terhaag und Herr Hees fuhren nach
Breslau, um dort den Status der Partnerschule und
fachliche Inhalte zu erörtern. Weiterhin wurden auch
sozialarbeiterische Einrichtungen in und um Breslau
besucht.
Seit 1997 besteht die Partnerschaft zwischen der polnischen Fachschule für Sozialarbeit und der Höheren Fachschule für Sozialarbeit des Anna-Zillken- Berufskollegs. Der fachliche Austausch, die Unterstüzung und Beratung durch die Kollegen aus Dortmund wird von beiden Seiten als fruchtbar angesehen, da so neue Perspektiven erarbeitet werden können und der "Blick über den Tellerrand" ermöglicht wird. So wurde bei diesem Treffen zunächst über den Status der Schule gesprochen. Die polnischen Kollegen haben angestrebt, den Fachhochschulstatus zu erlangen, und durch große Bemühungen mit weiteren europäischen Staaten Konzepte erarbeitet, bzw. ausgetauscht, um vor der polnischen Regierung diesen Schritt zu legitimieren und die Anerkennung zu erlangen.
Aufgrund der politischen Entscheidungen und dem momentanen Status der Sozialarbeit in großen Teilen der polnischen Bevölkerung kann sich die Partnerschule aktuell jedoch nur kleine Ziele setzen: Zur Zeit ist eine Anerkennung als Fachhochschule nicht möglich, die Zahlen der Studierenden sanken in der letzten Zeit. Die polnischen Kollegen unterrichten die neuen Kurse somit nicht mehr zweizügig, sondern nur einzügig. Gerade in der jetzigen Phase wird somit eine weitere Zusammenarbeit zwischen beiden Schulen besonders wichtig sein. Weiterhin wurden verschiedene Lehrmethoden im Rahmen von Sozialarbeit thematisiert. In der Fachgruppe wurden neue Konzepte ganz praktisch getestet und reflektiert. Es ging jeweils um Methoden, die eingesetzt werden können, um die Rolledes Sozialarbeiters bzw. Ansichten von Sozialarbeit zu reflektieren. Der Einsatz dieser Methoden bietet sich innerhalb der Ausbildung zu mehreren Zeitpunkten an. Vor allem aber zu Beginn sollten die Studierenden eigene Erwartungen an den zukünftigen Beruf thematisieren, um später, nach den diversen Praktika, Rollen- und Berufsvorstellungen erneut zu reflektieren und um einen eigenen Standpunkt herauszubilden.
Schließlich stand auch der Besuch einiger sozialarbeiterischer Einrichtungen auf dem Programm. So wurden u.a. in der Nähe von Breslau eine Wohngruppe für Menschen mit seelischen bzw. geistigen Behinderungen besucht, weiterhin eine freizeitpädagogische Einrichtung und ein Sozialamt. All diese Besuche zeigten, dass die Absolventen der Partnerschule gute Arbeit in äußerst unterschiedlichen Berufsfeldern leisten. Hier ist zu erwähnen, dass die Studierenden der Partnerschule im Durchschnitt viel jünger als die der deutschen Schule sind. Ebenfalls fiel auf, dass sich die Sozialarbeit und das Bild von Sozialarbeit in Polen stetig positiv verändert. Ein neues Treffen in Deutschland ist für den Zeitraum vom 24-29.09.2001 geplant. Hier werden sich Studierende und Kollegen gemeinsam in Oerlinghausen treffen, um an verschiedenen Themen zu arbeiten (z.B. Gemeinwesenarbeit, Stadtteilarbeit). Etwa 15 Studierende jeder Schule und ca. 4 Kollegen beider Schulen werden an diesem Treffen teilnehmen
Seit 1997 besteht die Partnerschaft zwischen der polnischen Fachschule für Sozialarbeit und der Höheren Fachschule für Sozialarbeit des Anna-Zillken- Berufskollegs. Der fachliche Austausch, die Unterstüzung und Beratung durch die Kollegen aus Dortmund wird von beiden Seiten als fruchtbar angesehen, da so neue Perspektiven erarbeitet werden können und der "Blick über den Tellerrand" ermöglicht wird. So wurde bei diesem Treffen zunächst über den Status der Schule gesprochen. Die polnischen Kollegen haben angestrebt, den Fachhochschulstatus zu erlangen, und durch große Bemühungen mit weiteren europäischen Staaten Konzepte erarbeitet, bzw. ausgetauscht, um vor der polnischen Regierung diesen Schritt zu legitimieren und die Anerkennung zu erlangen.
Aufgrund der politischen Entscheidungen und dem momentanen Status der Sozialarbeit in großen Teilen der polnischen Bevölkerung kann sich die Partnerschule aktuell jedoch nur kleine Ziele setzen: Zur Zeit ist eine Anerkennung als Fachhochschule nicht möglich, die Zahlen der Studierenden sanken in der letzten Zeit. Die polnischen Kollegen unterrichten die neuen Kurse somit nicht mehr zweizügig, sondern nur einzügig. Gerade in der jetzigen Phase wird somit eine weitere Zusammenarbeit zwischen beiden Schulen besonders wichtig sein. Weiterhin wurden verschiedene Lehrmethoden im Rahmen von Sozialarbeit thematisiert. In der Fachgruppe wurden neue Konzepte ganz praktisch getestet und reflektiert. Es ging jeweils um Methoden, die eingesetzt werden können, um die Rolledes Sozialarbeiters bzw. Ansichten von Sozialarbeit zu reflektieren. Der Einsatz dieser Methoden bietet sich innerhalb der Ausbildung zu mehreren Zeitpunkten an. Vor allem aber zu Beginn sollten die Studierenden eigene Erwartungen an den zukünftigen Beruf thematisieren, um später, nach den diversen Praktika, Rollen- und Berufsvorstellungen erneut zu reflektieren und um einen eigenen Standpunkt herauszubilden.
Schließlich stand auch der Besuch einiger sozialarbeiterischer Einrichtungen auf dem Programm. So wurden u.a. in der Nähe von Breslau eine Wohngruppe für Menschen mit seelischen bzw. geistigen Behinderungen besucht, weiterhin eine freizeitpädagogische Einrichtung und ein Sozialamt. All diese Besuche zeigten, dass die Absolventen der Partnerschule gute Arbeit in äußerst unterschiedlichen Berufsfeldern leisten. Hier ist zu erwähnen, dass die Studierenden der Partnerschule im Durchschnitt viel jünger als die der deutschen Schule sind. Ebenfalls fiel auf, dass sich die Sozialarbeit und das Bild von Sozialarbeit in Polen stetig positiv verändert. Ein neues Treffen in Deutschland ist für den Zeitraum vom 24-29.09.2001 geplant. Hier werden sich Studierende und Kollegen gemeinsam in Oerlinghausen treffen, um an verschiedenen Themen zu arbeiten (z.B. Gemeinwesenarbeit, Stadtteilarbeit). Etwa 15 Studierende jeder Schule und ca. 4 Kollegen beider Schulen werden an diesem Treffen teilnehmen