Geschichte : Elisabeth Zillken

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Elisabeth Zillken wurde am 8.7. 1888 in Wallerfangen an der Saar geboren. Sie besuchte die Handelsschule und Handelshochschule in Köln. Seit 1910 unterrichtete sie an kaufmännischen Lehranstalten in Köln, Hannover und Düsseldorf. Durch ihre Fürsorgearbeit lernte sie Pfarrer Carl Sonnenschein kennen, der sie als Mitarbeiterin für seinen "Volksverein für das Katholische Deutschland " gewann. Elisabeth Zillken setzte sich in Bonn für die sozialen Belange der Studenten ein. Sie war enge Mitarbeiterin von Agnes Neuhaus. Sie war Generalsekretärin in der Dortmunder Zentrale des Katholischen Fürsorgevereins für Mädchen, Frauen und Kinder (seit 1968: Sozialdienst Katholischer Frauen / SkF). Von 1919 - 1933 war Elisabeth Zillken Mitglied des Dortmunder Stadtrates für die Zentrumspartei. Von 1930 - 1933 gehörte sie der Zentrumsfraktion des Deutschen Reichstags an. 1945 war sie Gründungsmitglied der Dortmunder CDU und gehörte von 1945 - 1946 dem dortigen Stadtrat an. Durch die englischen Besatzungsbehörden eingesetzt, wurde sie Angehörige des nordrhein-westfälischen Landtags. Von 1944 - 1971 war sie Vorsitzende des Fürsorgevereins. Elisabeth Zillken starb im Alter von 92 Jahren in Dortmund.

Ihr Wirken war geprägt von einer tiefen Religiosität. Die Art und Weise eine praktizierende Christin zu sein wirkte niemals weltfremd. Sie erkannte Notlagen und wo Hilfe gebraucht wurde. Ihre Realitätsbezogenheit in Verbindung mit ihrem ausgeprägten Sinn für die Erreichung ihrer Ziele durch Anwendung bestimmter Methoden und ihr starker Glauben ließen sie als Vizepräsidentin des Deutschen Caritasverbandes erfolgreich und hilfreich arbeiten. Gestützt auf den katholischen Glauben und seine Lehren setzte sie wichtige wohlfahrtspolitische Ideen um.