Geschichte : Schulchronik

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1902

Beginn der kurzfristigen Ausbildungskurse unter der Leitung von Frau Agnes Neuhaus

1910

Intensivierung der Ausbildung zur Heranbildung von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen im Kath. Fürsorgeverein. Bis 1917 werden insgesamt 58 berufliche Mitarbeiterinnen ausgebildet

1917

Beginn der einjährigen Lehrgänge an der Fürsorgerinnenschule unter der Leitung von Frau E. Zillken. Die Lehrgänge dienen der Heranbildung beruflicher Fürsorgerinnen nicht nur für die Aufgaben des Kath. Fürsorgeverein, sondern auch für die behördliche Arbeit, insbesondere für die Polizeifürsorge ("Polizeiassistentin"), für die Gefährdetenfürsorge, u.a.. Von 1917 bis 1927 werden insgesamt 175 Fürsorgerinnen ausgebildet.

1924

Die Leitung der Schule übernimmt Frau Dr. A. Hesse

1927

Staatliche Anerkennung der Schule am 27. April 1927. Die Westfälische Wohlfahrtsschule Münster und Dortmund bilden eine Einheit, die Abteilung Münster bildet aus für die Hauptfächer "Gesundheitsfürsorge" und "Wirtschafts- und Berufsfürsorge", die Abteilung Dortmund bildet aus für das Hauptfach "Jugendwohlfahrtspflege".

1927

Ab Oktober Ausbildung von Ordensschwestern für geschlossene Fürsorge (Heimerziehung)

1927

Beginn der Seelsorgehelferinnenausbildung

1928

Frau Dr. Hesse scheidet durch Heirat aus. Frau Dr. Anna Zillken übernimmt die Leitung der Schule

1934

Umbennung der Schule in "Westfälische Frauenschule für Volkspflege". Das Wort "Wohlfahrt" wird ausdrücklich verboten, die Berufskräfte erhalten den Namen " Volkspflegerinnen" . Beginn der einjährigen Sonderlehrgänge für Ordensschwestern - Lehrerinnen für die offene Fürsorge.

1941

Dunkle Wolken überschatten die Existenz der Schule. Am 17. Juli 1941 wird die Schließung der Schule angeordnet Am 27. Juli 1941 ergeht erneut die Aufforderung durch den Oberpräsidenten der Provinz Westfalen über die Regierung Münster, die Schule der NSV zu übergeben. Dem hartnäckigen Einsatz von Frau Dr. Anna Zillken und Frau Elisabeth Zillken gelingt es, die Schließung der Schule hinauszuzögern. Es wird aber in Dortmund eine weitere Sozialschule für Frauen gegründet mit dem Ziel, die katholische Schule zu vernichten.

1943

Der Krieg mit seinen Bombenangriffen auf die Stadt zwingt die Schule zur Evakuierung. Im Juni 1943 geben die Franziskanerinnen von Salzkotten der Schule Asyl und ermöglichen so eine Weiterführung der sozialen Ausbildungsstätte

1945

Erlaubnis zur Wiedereröffnung der Schule durch die Militärregierung In Münster am 21. August 1945

1949

Im Februar kehrt die Schule nach Dortmund zurück und findet zunächst Aufnahme in einer Baracke und später in dem Gebäude der ehemaligen Marienschule, Silberstr. 13

1954

Am 25. November werden die beiden Abteilungen der Westfälischen Wohlfahrtsschule in Münster und Dortmund selbständige Schulen. Jede Abteilung erhält das Recht, für alle drei Berufszweige auszubilden.

1959

Ab 1. April wird die Ausbildung auf 3 Jahre verlängert, und die Schule erhält den Status der "Höheren Fachschule für Sozialarbeit"

1960

Am 1. April wird das neue Schulgebäude in der Arndtstr. 5 bezogen

1962

Am 1. Juli übergibt Frau Dr. Anna Zillken die Schulleitung an Frau Dr. Gertrud Weingarten

1966

Am 1. August erhält die Schule nach dem Tode von Anna Zillken den Namen "Anna-Zillken-Schule"

1968

Beginn der staatlich anerkannten Erzieherausbildung, Schwerpunkt "Jugend- und Heimerziehung"

1970

Beginn der Ausbildung an der Höheren Fachschule für Außerschulische Sonderpädagogik - Institut für Heilpädagogik -

1971

Umwandlung der Höheren Fachschulen für Sozialarbeit in Fachhochschulen. - Die Anna-Zillken-Schule, Abteilung Sozialarbeit, wird für 2 Jahre Außenstelle der Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen Paderborn.

1974

Wiederbeginn der Ausbildung zum Sozialarbeiter an der Höheren Fachschule für Sozialarbeit

1976

Nach der Verabschiedung von Frau OStD Dr. Weingarten übernimmt Herr StD Heinz Dieter Mehlem die Schulleitung.

1978

Erste staatliche Anerkennung der seit 1974 an der Höheren Fachschule für Sozialarbeit ausgebildeten Sozialarbeiter

1992

Aufgrund ansteigender Bewerbungen für die Ausbildung an der Höheren Fachschule für Sozialarbeit wird die Zweizügigkeit erforderlich.

1993

Hinsichtlich der Eingruppierung von Absolventen der Anna-Zillken-Schule (Höhere Fachschule für Sozialarbeit) stellt die Arbeitsrechtliche Kommission fest: "Nach den Tätigkeitsmerkmalen für Diplom-Sozialarbeiter/-innen / Diplom-Sozialpädagogen/-innen / Diplom-Heilpädagogen/-innen mit staatlicher Anerkennung in Anlage 2d zu den AVR sind auch Sozialarbeiter/-innen mit staatlicher Anerkennung eingruppiert, die ihre Ausbildung an der Anna-Zillken-Schule absolviert haben."

2001

Nach der Verabschiedung von Heinz Dieter Mehlem übernimmt Martin Heiming die Schulleitung.

2001

Die langjährige stellvertretende Schulleiterin Hildegard Chorhummel wird in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.

2002

Das Anna-Zillken-Berufskolleg feiert im April sein hundertjähriges Schuljubiläum.

2004

Beginn der Ausbildung im neu eingerichteten Bildungsgang "Zweijährige höhere Berufsfachschule - Typ Sozial- und Gesundheitswesen". Das Land NRW beschließt, den Bildungsgang "Höhere Fachschule für Sozialarbeit" nicht mehr im Sinne eines Ersatzschulbildungsgangs anzuerkennen. Somit wird die Finanzierung dieser Ausbildung eingestellt und der Abschluss nicht mehr als ein staatlicher anerkannter Abschluss akzeptiert.

2006

Beginn der Ausbildung im neu eingerichteten Bildungsgang "ErzieherInnen mit allgemeiner Hochschulreife (E/AHR)"